Diese Seite übersetzen

Bilder aus dem Stadt- und Landkreis Stolp (Zufallsbild)

Gutshaus mit Vorgarten
Gutshaus mit Vorgarten © O. Ratzke
Stolp > Verein > Heimatkreisausschüsse > Pommerntage

Pommerntage

Pommerntage 2010 vom 13. bis 16. Mai in Travemünde

Die diesjährigen Pommerntage in Travemünde starteten mit einigen Programmpunkten am Himmelfahrtstag, Donnerstag 13. Mai 2010.

Ilse und Günter Albrecht waren schon vor Ort, um die Stellwand des Stolper Standes mit Fotos von Stolpmünde und Umgebung zu bestücken. Mitgebracht hatten sie auch ihre umfangreiche Fotodokumentation über die Stolpmünder Straßen und Häuser. Sie machen sich die Mühe, alle Straßen und Häuser von Stolpmünde zu fotografieren und um somit auch die erhalten gebliebenen Liegenschaften aus der Zeit vor Kriegsende zu dokumentieren.
Gerhard Lange vom Team der Stolper Heimatstuben mit Ehegattin waren ebenfalls schon vor Ort.

Als ich am Freitag zusammen mit Karl Friedrich Schwirz von den Rummelsburgern rechtzeitig vor der offiziellen Eröffnung um 12:30 Uhr eintraf, war ich doch etwas enttäuscht über die Lage des Stolper Standes. Man wies uns einen in der hintersten Ecke zu. Dafür dass der Landkreis Stolp der größte Pommerns gewesen ist und die Stadt Stolp einer der größten Pommerns war ... Aber wir durften froh sein, denn nach einem ersten Gespräch zwischen der Präsidentin des PKST und unserem HKA-Vorsitzenden hieß es, dass wir überhaupt keinen Stand bekommen sollten. Als ihr dann aber, nachdem der HKA-Vorsitzende an mich die Organisation delegiert hatte, ein Konzept für den Stand mitgeteilt wurde, verbunden mit der gewünschten Zusicherung, keine Familienforschung am Stand durchzuführen (wogegen sie warum auch immer arge Bedenken hatte) und dem Versprechen, dass am Stand mehr präsentiert werde als 2 Jahre zuvor, bekamen wir diesen zugesagt. Für die Wahl des Standes war dann, wie später mitgeteilt wurde, wichtig, dass man „unter Kontrolle“ sei.

Mitgebracht hatte ich 2 große Kisten mit heimatkundlicher Literatur, diese durften den Weg zum Stand auch passieren, nachdem man versichern musste, dass sich darin kein Material der Familienforscher befindet.

Der HKA-Vorsitzende Manfred Fischer war mit Ehegattin an diesem Freitag auch angereist und hatte einige Verkaufsgegenstände (Stofftaschen, Uhren, ...) seiner Stolpmünder Ortsgruppe ausgelegt. Am späten Nachmittag reisten sie wieder ab.

Die mitgebrachte heimatkundliche Literatur wurde schnell auf den Tisch gebracht, eine zweite Stellwand wurde organisiert, auf der die Foto-Collagen zu den Themen „700 Jahre Stadt Stolp 2010“, „50 Jahre Stolper Heimatstuben 2008“ und „25 Jahre Stolper Heimatkreise e.V. 2011“ angebracht wurden.

Detlef Rach von der Deutschen Minderheit in Stolp brachte Käse mit, 50 Stolper Jungchen. Diese waren schon am Samstag Vormittag ausverkauft!

Von den Veranstaltungen bekam man als Standpersonal nicht so viel mit, und am Stand selber hatte man am Freitag nicht so viel zu tun, was auch an der Lage des Standes gelegen haben könnte.

Am Samstag wurde es merklich voller in der Ostseeakademie. Leider verhinderte das schlecht Wetter an dem Tag wohl noch weitere Besucher. Von den in der Pommern-Zeitung gemeldeten weit über 1.000 Besucher fanden nicht so viele den Weg zum Stolper Stand. Für diesen Tag trafen zur Mithilfe bei der Betreuung des Standes noch Waltraud Schlichting, Gisela Seipenbusch und Britta Borsum mit Lebensgefährten Hagen Kertscher ein. Britta und Hagen richteten es sich im Seminarraum 5 bei den Familienforschern des Pommerschen Greif e.V. ein um dort über das Projekt „pommersche Lehrer“ Auskunft geben zu können. Wolfgang Langkabel vom Arbeitskreis stand ebenfallszur Verfügung. Seminarraum 5 war sehr spärlich besucht. Freitag hatte Prof. Wallschläger noch in der Ostseeakademie zusätzliche Hinweisschilder angebracht, trotzdem verloren sich dorthin nur wenige Besucher.

Der Sonntag war dann so wie das auch an dem Tag vorherrschende Wetter. Die Pommerntage konnten am Sonntag nur wenige Besucher verzeichnen. Viele Stände wurden schon am Samstag Abend geräumt und waren am Sonntag verwaist. Der Stolper Stand wurde dann auch am späten Vormittag geräumt und man begab sich auf die lange Heimreise.

 

Uwe Kerntopf

Zurück