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1523 Szellekow
1628 Großen Silckow
1756 Groß Silkow
Man schrieb auch:
Selkow, oder Syllekow
Die Bedeutung des Namens ist nicht bekannt.
Die historische Dorfform von Groß Silkow ist ein Zeilendorf.
Karlshof, Mühle
Roter Hahn, Vorwerk
1888 Dorf: 158 ha
1888 Gut: 793 ha
1907 Dorf: 158 ha
1907 Gut: 792 ha
1932 Gesamt: 951 ha
1939 Gesamt: 950 ha
1819: 113
1827: 113
1874: 187
1885 Dorf: 87
1885 Gut: 233
1905: Dorf: 64
1905: Gut: 212
1925: 293
Quackenburg
Groß Silkow
Groß Silkow
Stolp
Groß Silkow besaß eine einklassige Volksschule.
Die nächste Bahnstation befand sich in Labuhn auf der Strecke Stolp−Budow (Stolpetalbahn).
Entfernung 4 km.
Groß Silkow hatte eine eigene Poststelle.
Groß Silkow besaß eine einklassige Volksschule.
Pastor Erich Karl Fuchs (1904-1920) schreibt in seinem Teil der Kirchenchronik über den Lehrer in Groß Silkow: "Der Schule in Gr. Silkow steht der Lehrer Karl Wummel vor. Er gehört zu der in der Gemeinde sehr angesehenen, kirchlich gesinnten und konservativen Wummel'schen Familie, die seit 150 Jahren in Gr. Silkow ansässig ist und aus der tüchtige Männer hervorgegangen sind. Auch der Lehrer Wummel ist in seinem Berufe tüchtig und geschickt, wegen der Charaktereigenschaften beliebt und ein fleißiger Kirchgänger. Leider ist er vielfach kränklich, seine Lunge ist nicht die kräftigste und oft hat er wegen Krankheit ausspannen müssen. Im Juli 1912 starb ihm seine erste Frau an Lungenschwindsucht, ein schwerer Schlag für ihn und seine kleinen Kinder. Am 14. Oktober 1913 verheiratete er sich zum 2ten Male und zwar mit Hedwig Barz, Tochter des Lehrers a. D. Barz in Quackenburg, und lebt mit dieser seiner jüngeren Frau sehr glücklich, die ihm auch bereits ein Kind geschenkt hat. Mit den Bewohnern seiner Ortschaft, mit deren bäuerlichen Besitzern er z.T. verwandt ist, lebt er in Frieden und Einigkeit (Kirchenchronik Quackenburg, S. 61).
1932 wurden in der Schule 53 Kinder unterrichtet. Zunächst durch Lehrer Wummel und dann durch Max Krüger, der Soldat wurde und aus dem Krieg nicht zurückkehrte (Pagel 1989, S. 551).
Walter Neumann-Silkow, Generalleutnant (1894–1941)
Lebensdaten:
* 10. April 1894 in Groß Silkow
~ 19. Mai 1894 in Quackenburg
+ 09. Dezember 1941 in Derna/Libyen
Seine Eltern sind der Rittergutsbesitzer Hugo Reinhold Neumann und Margaretha Maria Elisabeth, geb. Ziehm.
Seit 1921 trägt die Familie den Namen Neumann-Silkow.
Walter Hugo Reinhold Neumann-Silkow war verheiratet mit Margarete von Massow. Sie hatten vier Kinder.
Als aktiver Offizier nahm er im II. Weltkrieg am Afrika-Feldzug teil. Zuletzt war er im Dienstgrad eines Generalmajors Kommandeur der 15. Panzerdivision. Während einer Offensive am Totensonntag, 6. Dezember 1941, wurde er durch Granatsplitter schwer verletzt. Am 9. Dezember erlag er seiner Verwundung. Später wurde er von Derna nach Tobruck in das Ehrenmal überführt. Die Ernennung zum Generalleutnant erfolgte posthum mit Wirkung vom 1. Dezember 1941.