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1480 in einer Urkunde der Familie v. Zitzewitz erwähnt. Schreibweisen: Quakenburg, Quackenburg
Durch das Dorf fließt der Bach Quacke und mündet nordöstlich der Burg (Gutshaus) in die Stolpe. Der Name wird daher vermutlich aus Burg an der Quacke gebildet. Die Bedeutung von Quacke ist unklar.
Von der Anlage des Ortes her ist Quackenburg ein typisches Angerdorf.
Vorwerk Birkhof: wird schon in den frühen Kirchenbüchern genannt. War lange Zeit durch einen Kuhpächter bewohnt. 1859 abgerissen.
Grandhof (Sandkaten): wird vom Holzwärter bewohnt.
Vorwerk Camillowo (Keudelshof): 1821 im Zuge der Regulierung neu errichtet.
Vorwerk Johannishof: gehört früher zu Lüllemin und dann ab ca. 1920 zu Quackenburg. Ist später ein eigenständiges Gut.
1885: 295 ha Landgemeinde
1885: 909 ha Gutsbezirk
1905: 295 ha Landgemeinde
1905: 909 ha Gutsbezirk
1925: 1393 ha Gemeinde
1938: 319 ha Gut Quackenburg
1938: 175 ha Gut Johannishof
1819: 240 Einwohner (ohne Gut)
1827: 240 Einwohner (ohne Gut)
1867: 219 Einwohner (ohne Gut)
1871: 404 Einwohner (mit Gut)
1885: 413 Einwohner (mit Gut)
1905: 377 Einwohner (mit Gut)
1925: 439 Einwohner (mit Gut)
Kirchspiel Quackenburg mit den eingepfarrten Gemeinden:
Groß Silkow
Klein Silkow
Labuhn (ab 1866)
Lüllemin
Mellin (bis 1852)
Missow
Wendisch Plassow (Plassenberg)
Wobeser
Bis 1742: Vogtei Stolp
1742–1876: Kreis Rummelsburg
1876–1945: Kreis Stolp
Lüllemin.
Lüllemin.
Stolp.
Die Kinder besuchen die Schule in Quackenburg. Seit ca. 1730 gibt es im Ort ein eigenes Schulgebäude.
Die nächste Bahnstation befindet sich im 3,5 km entfernten Labuhn auf der Strecke Stolp−Budow (Stolpetalbahn).
Quackenburg hat eine Poststation.
Über die Gründung des Gutes und des Dorfes Quackenburg gibt es keine genauen Nachrichten. In den frühen Urkunden der Landesherrschaft findet man den Ort nicht.
Im Jahr 1480 wird die Familie v. Zitzewitz als Besitzer von Quackenburg erstmals erwähnt.
Nicht nachzuweisen sind Angaben im Kirchenbuch, wonach bei einer Renovierung des Kirchturms im Jahr 1615 im Knopf des Wetterhahns ein halb verfaulter Brief gefunden wird, aus dem hervorgeht, dass eine erste Kirche an diesem Ort bereits 1207 erbaut wurde. Der Brief ist leider nicht erhalten, andere frühe Nachrichten von Gut, Ort und Kirche ebenfalls nicht. Der Eintrag im Kirchenbuch stammt aus der Amtszeit von Pastor Zollfeldt (1810–1851). Er bezieht sich auf eine Notiz von seinen Vorgängern Pastor Götze (1665–1674) oder Pastor Bilang (1675–1702).
Das ist alles viel zu wage, um ernsthaft ein Jahr der Ortsgründung festzuschreiben. Also muss man davon ausgehen, dass Quackenburg zwischen 1207 und 1480 gegründet wird.